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Das Wort für den Sabbat: 11.09.2004/19.05.2012

Erstellt von am 18.05.2012 | Das Wort für den Sabbat |

Unser aller Schatz – Teil 2

PALINDROME

Gott hat dem Menschen mit dem materiellen Körper und dem Atem/der Seele auch die Sprache gegeben, mit der er schon sehr früh die Dinge um sich herum benannte. Gott selbst redet und erschafft. Kein Wunder, dass die Sprache so etwas mystisches, tiefgehendes hat. Ein Teil davon sind Palindrome, d.h. Wörter, Zahlenreihen (z.B. Daten) oder ganze Sätze, die man vorwärts wie rückwärts lesen kann und sie das Gleiche ergeben. Bevor hier wieder jemand schreit, möchte ich sagen, dass Schrift in jeder Richtung zu lesen KEINE magische Praxis ist, denn als die ersten Alphabete erfunden wurden, spielte die Richtung des Schreibens und Lesens noch überhaupt keine Rolle, man schrieb von oben nach unten, von unten nach oben, von links nach rechts ebenso wie von rechts nach links, und zwar problemlos in ein und demselben Schriftdokment! Von sabäischen (und anderen) Relieffen kennen wir die Methode, bustrophedon, d.h. eine Zeile von links nach rechts und die nächste von rechts nach links zu schreiben. Bei solch einer noch nicht ganz so durchorganisierten Schriftordnung war es sicher einfacher als heute, “zufällig” Palindrome zu finden. RELIEFPFEILER ist übrigens ein schönes Beispiel eines Wort – Palindroms. In ganzen Sätzen werden meist Wortzwischenräume und Satzzeichen ignoriert, denn auch sie sind eine spätere Erfindung der Schrift. Hier mal ein kurzer Satz: SALOMO LAS. Schöne längere in deutscher Sprache sind: REIZEND LÜGT GÜLDNE ZIER. oder REUE? FEGEFEUER? .. NIE FRAGT SIE: IST GEFEGT? SIE IST GAR FEIN. EINE GÜLDNE GUTE TUGEND: LÜGE NIE!
Engländer fragen sich wiederum: DO GEESE SEE GOD? oder sagen: MA IS AS SELFLESS AS I AM. Mit ihrem typischen Humor kommen sie auf den Satz: MADAM IN EDEN, I’M ADAM.
Sicher haben Palindrome einen gewissen Unterhaltungswert; es gibt sie ja unabhängig von der Schwere des Inhalts. DER FREIBIER FRED ist schließlich auch eins. Aber bei manchen hat man den Eindruck, sie hätten mehrere Ebenen, wie z.B. dieses römische: IN GIRUM IMUS NOCTE ET CONSUMIMUR IGNI (Wir wandern nachts im Kreise und werden vom Feuer verzehrt). Ist es nur eine Beschreibung des Verhaltens von Motten oder…? Wer weiß das.
Byzantinische Griechen gravierten oft das Palindrom ΝΙΨΟΝ ΑΝΟΜΗΜΑΤΑ ΜΗ ΜΟΝΑΝ ΟΨΙΝ (Nīpson anomēmata mē mōnan ōpsin – wascht die Sünden und nicht nur das Gesicht!) bzw. seine Kurzform Ψ, psi in ihre Taufbecken. Diese Tradition hat in vielen Kirchen in Europa ihre Spuren hinterlassen. Wenn ihr demnächst mal eine Kirche betretet, schaut sie euch einfach genauer an. Denn auch der RETTER ist ein Palindrom.

Einen gesegneten Sabbat wünsche ich euch!
Sister Ifua

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Meditationen der Gemeinschaft: 08.09.2004/16.05.2012

Erstellt von am 16.05.2012 | Meditationen der Gemeinschaft |

Tsälot deutsch

Vor einigen Tagen hat der Tafari Verlag auf seiner Facebook-Seite obiges Gebet veröffentlicht. Es stammt aus der Einleitung von “My Life and Ethiopia’s Progress Vol.1″, dem ersten Teil der Autobiographie Seiner Kaiserlichen Majestät Qädamawi Haile Selassie. Mit der Veröffentlichung der zunächst englischen und deutschen Übersetzung, bat der Verlag um weitere Übersetzungen in verschiedene Sprachen und richtete sich damit auch an Brüder und Schwestern im Ausland. Bisher sind es weitere fünf Übersetzungen…

Wir würden uns freuen auf diesem Weg noch weitere hilfsbereite Übersetzer zu finden und danken euch im Voraus für jegliche Unterstützung.

Möge Igziabeher euch jederzeit Kraft und Gesundheit schenken.
RastafarI

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Rede der Woche: Bei einer Vorführung der Luftwaffe

Erstellt von am 13.05.2012 | Rede der Woche |

Die Rede dieser Woche ist in den Selected Speeches auf S. 610 ff. zu finden. Seine Majestät Kaiser Haile Selassie I hielt diese Rede am 8. Mai 1966.

-> hier geht’s zur Rede der Woche

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Das Wort für den Sabbat: 04.09.2004/12.05.2012

Erstellt von am 11.05.2012 | Das Wort für den Sabbat |

WER IN SEINEM LEBEN NICHT MIT GOTT RECHNET, ZAHLT EWIG.

(Äthiopisches Sprichwort)

Blessed Sabbath
Sister Ifua

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Meditationen der Gemeinschaft: 03.09.2004/11.05.2012

Erstellt von am 11.05.2012 | Meditationen der Gemeinschaft |

HIM in Jerusalem

Es ist nun eine Zeit vergangen, seitdem ich mich, zusammen mit unseren Geschwistern, auf den Spuren von Qädamawi Haylä Səlase(ቀዳማዊ:ኃይለ:ሥላሴ) befinde.Und so verwunderte eines Tages nicht, dass die Frage nach den ersten Reisen – nach den ersten Orten die Krestos außerhalb Ityopias eine Zeit besuchte, aufkam.

Nach der Krönung von König Täfäri zum König aller Könige Qädamawi Haylä Səlase (ቀዳማዊ:ኃይለ:ሥላሴ), nach inneren äthiopische Konflikten insbesondere mit dem Exkommunizierten Prinzen Iyassu und Ras Haylu, nach dem Konflikt bei Wal-Wal und der Schlacht von Maichew, brach der Herr nach Genf auf, um die Prinzipien der Menschheit zu verteidigen und um die Führer der Nationen vor einem Krieg zu warnen. Auf dem Weg nach Genf machte Er einen Aufenthalt- in Jerusalem – zum Zweiten Mal:

…Even the Jews and the Arabs who had been quarrelling amongst themselves forgot their dispute and, standing together, watched Us with pleasure and respect.
Thence We set out for Jerusalem and when We reached the railwaystation there, the British Goverment authorities received Us with honour. First of all We went to Golgatha, and after We had paid honor at the Tomb of our Lord, We went to the King David Hotel…

[Quelle: My Life and Ethiopia's Progress, Volume One: 1892-1937 / The Autobiography of Emperor Haile Selassie I., Vol. I, page 295]

Jochanan

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