Archive for December, 2009

Rede der Woche: Eröffnung der 15. Pugwash Konferenz

Erstellt von adilisha am 27.12.2009 | Rede der Woche |

Die Rede dieser Woche ist in den Selected Speeches auf S. 105 ff. zu finden. Seine Majestät Kaiser Haile Selassie I hielt diese Rede am 29. Dezember 1965 anlässlich der Eröffnung der 15. Pugwash Konferenz, die vom 29. Dezember 1965 bis zum 3. Januar 1966 in Addis Abeba stattfand und an der 87 Wissenschaftler aus 31 Nationen teilnahmen.

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Die Pugwash Konferenzen waren eine direkte Folge des Russell-Einstein Manifests von 1955. Vor dem Hintergrund des Kalten Krieges hatte Bertrand Russell in hohem Alter dieses Manifest aufgesetzt, das vor den Gefahren eines nuklearen Krieges warnte und die Weltmächte dazu aufforderte, friedliche Lösungen für internationale Konflikte zu suchen. Zehn weitere herausragende Wissenschaftler der Zeit unterschrieben Russells Manifest, darunter Albert Einstein, der auf seinem Sterbebett unterzeichnete. Das Manifest forderte eine internationale Konferenz, bei der Wisenschaftler die Überlebenschance der Menschheit bei einem Einsatz von Massenvernichtungswaffen einschätzen sollten. Die erste Konferenz, an der Wissenschaftler von beiden Seiten des Eisernen Vorhangs teilnahmen, fand 1957 in Pugwash, einem Fischerdorf in Novia Scotia in Kanada, statt. Das Russell-Einstein Manifest wurde zur Gründungscharta der Konferenzen erklärt. Weitere Konferenzen, bei denen renommierte Wissenschaftler Beiträge zu Fragen der atomaren Bedrohung, bewaffneter Konflikte und internationaler Zusammenarbeit leisteten, folgten. Die Pugwash Konferenzen hatten entscheidenden Anteil am Atomteststopp 1963 und am Atomwaffensperrvertrag. 1995 wurde den Pugwash Konferenzen und ihrem ersten Generalsekretär, Joseph Rotblat, der Friedensnobelpreis verliehen.

Quellen: Wikipedia, Peace and War in the 20th Century, Bulletin of the Atomic Scientists, April 1966

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Das Wort für den Sabbat: 26.12.2009/17.04.2002

Erstellt von adilisha am 25.12.2009 | Das Wort für den Sabbat |

Geschmückte Bäume

Dass unsere Vorfahren Bäume verehrt haben, kann ich gut verstehen. Würden wir doch ohne sie kaum existieren; oder hätten zumindest ein sehr kärgliches Dasein. Der Baum machte die große Entwicklung der Menschheit erst möglich. Wir würden nicht in mehrstöckigen Häusern leben, hätten nicht die Meere umsegelt, hätten nie das Eisen entdeckt, nie das Feuer in einem so großen Wirkungsgrad nutzen können. Wir verdanken dem Baum Sauerstoff, Nahrungsmittel, Medikamente, Schatten und Wärme. Er ist Lieferant von Baumaterialien, Papier, ja auch Weihrauch und vielem mehr. Ist Nistplatz für Vögel und Heimat vieler Tiere; sein Anblick ist erhebend für die Seele des Menschen. Ist es da verwunderlich, dass unsere Vorfahren ihn verehrten? Nicht im Geringsten, wie ich finde. Ihn dann zu schmücken, ist nahe liegend. Auch indianische Völker hängten kleine Geschenke in Bäume aus Dankbarkeit der Natur gegenüber. Sie alle gaben dem Baum die Ehre, die er verdient. Wenn man heute als Relikt dieser Verehrung Bäume schmückt, ist das durchaus legitim; nur sollte man eins nicht tun: Dieses Geschehen für christlich zu halten. Es ist es nicht, und man sollte sich bewusst darüber sein. Je klarer dein Wissen, desto klarer deine Handlungen, desto klarer dein Leben. Consciousness first!

Sister Ifua

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Rede der Woche: Einweihung der Textilfabrik bei Mojo

Erstellt von adilisha am 20.12.2009 | Rede der Woche |

Die Rede dieser Woche ist in den Selected Speeches auf S. 535 f. zu finden. Seine Majestät Kaiser Haile Selassie I hielt diese Rede am 24. Dezember 1966 anlässlich der Einweihung der Textilfabrik bei Mojo.

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Mojo liegt in Zentraläthiopien, südlich von Addis Abeba, in der Oromo Region. Der Bau der äthiopisch-japanischen Synthetikstofffabrik begann 1965 mit einem Budget von 15 Millionen Birr. Die dahinterstehende Kapitalgesellschaft war zu 49% in japanischem und zu 51% in äthiopischem Besitz. 1966 begann die Produktion mit 152 Webmaschinen.

Quelle: Wikipedia

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Das Wort für den Sabbat: 19.12.2009/10.04.2002

Erstellt von adilisha am 18.12.2009 | Das Wort für den Sabbat |

Eine wichtige Begegnung

“1956 hatte ich am Indischen Landwirtschaftlichen Forschungsinstitut ein einzigartiges metaphysisches Erlebnis. Ich nahm ungewöhnliche Schwingungen von der linken Seite meines Platzes wahr; jemand war auf dem Teppichboden leise zu mir hingekommen. Als ich meinen Kopf hob, sah ich einen schlanken, kleinen, ruhigen und gelassenen bärtigen Mann mit einer Aura mystischen Staunens um sein Gesicht. Er trug einen bläulichen Dreiteiler mit einer schmalen Krawatte. Ich stand auf und begrüßte den Besucher, der seinerseits lächelte und mit dem Kopf nickte. Ein paar Sekunden lang traf mein verwirrter Blick seine zuversichtlichen, durchdringenden und Liebe ausströmenden Augen. Ich sah universelle Liebe und Sorge von seinem Gesicht herabfließen. Während ich ihn weiterhin anstarrte und so viel “kosmische Liebe” durch diesen Besucher wahrnahm, stand er einen halben Meter neben mir und betrachtete den Lesesaal. Als er in Richtung des Einganges zurücklief, bemerkte ich, dass er von einem Minister der Indischen Regierung und dem Direktor meines Institutes begleitet wurde. Auf Nachfrage erfuhr ich, dass diese einzigartige Person Seine Majestät Kaiser Haile Selassie I war.”

Professor Ajai Mansingh, Autor dieser Zeilen, wurde durch diese Begegnung verändert. Außer über Zoologie und Landwirtschaft – seine eigentlichen Fächer – hat er seitdem über Hinduismus, Islam, die indische Präsenz auf Jamaika und deren Beziehung zu Rastafari geschrieben.

Es gibt wohl kaum einen Menschen auf dieser Welt, der Haile Selassie getroffen hat und NICHT beeindruckt gewesen ist. Und Zeugnisse wie dieses, von einem vollkommen unvoreingenommenen Beobachter, sind die wertvollsten, die wir haben.

Blessed JAH Rastafari love, und einen gesegneten Sabbat!

Sister Ifua

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RastaGemeinschaft geschlossen

Erstellt von chris am 15.12.2009 | RWA Bekanntmachungen |

RastaGemeinschaft geschlossen

Aufgrund sich häufender technischer Fehler in der für die RastaGemein­schaft verwendeten Software elgg sahen wir uns gezwungen, diese auf unbestimmte Zeit zu schließen. Da die Benutzer dort sensible Daten hinterlegt haben und die Fehler teilweise ein Sicherheitsrisiko darstellten, war die Schließung die einzig angemessene Maßnahme, diese Daten zu schützen. Eine Neueröffnung ist mit einem nicht zu unterschätzendem Aufwand verbunden und muss im Rahmen der RWA überdacht werden. Wir entschuldigen uns für eventuell entstehende Unannehmlichkeiten und bedanken uns für die rege Teilnahme an der RastaGemeinschaft.

Momentan wird die Domain www.rasta-forum.de auf das RastaWiki umgeleitet.

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