Archive for January, 2010

Rede der Woche: An das Lagos Gipfeltreffen

Erstellt von adilisha am 31.01.2010 | Rede der Woche |

Die Rede dieser Woche ist in den Selected Speeches auf S. 216 ff. zu finden. Seine Majestät Kaiser Haile Selassie I hielt diese Rede am 26. Januar 1962 beim Gipfeltreffen afrikanischer Staaten in Lagos.

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Die Lagos Konferenz der Staatsoberhäupter Afrikas und Madagaskars fand vom 25. bis zum 30. Januar 1962 statt. Mit der Casablanca und Monrovia Gruppe waren unter den unabhängigen afrikanischen Staaten zwei Lager entstanden, die unterschiedliche Ansichten darüber entwickelt hatten, wie afrikanische Einheit und Kooperation am besten erreicht und wie genau diese aussehen sollte. Diese Spannungen gefährdeten die Errichtung einer supranationalen afrikanischen Organisation und die äthiopische Regierung versuchte, eine Annäherung zwischen den unterschiedlichen Lagern herbeizuführen.
Obiges Foto zeigt Seine Majestät Kaiser Haile Selassie I mit dem äthiopischen Außenminister Ketema Yifru.

Quellen: RWA Liberation Greetings, Cambridge history of Africa, oau-creation.com

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Das Wort für den Sabbat: 30.01.2010/22.05.2002

Erstellt von adilisha am 29.01.2010 | Das Wort für den Sabbat |

Der Nachbar

Ich lief einmal mit einem Brethren die Straße entlang. Er fuhr langsam auf seinem Fahrrad, ich ging neben ihm her. Wir unterhielten uns, alles war in Ordnung, als er plötzlich losfuhr und um die nächste Hausecke verschwand. Ich wusste nicht warum, ich hatte nichts besonderes bemerkt. Als ich ihn dann wieder traf, erzählte er mir, dass der Mann, der kurz vor der Hausecke gestanden hatte, ein schlechter Mensch sei, ein Babylonier, und dass er ihn nicht sehen und nicht grüßen wolle. Ich sagte “Warum grüßt du ihn nicht?” Er antwortete “Er grüßt mich ja auch nicht”. Dieser Mann war sein Nachbar und konnte den Brethren wohl nicht leiden, deshalb grüßte er ihn nie.
Was kann man aus Situationen machen, welche Möglichkeiten hat man? Meistens mehr als die eine, die einem gerade einfällt. Es ist wichtig, öfter mal seinen Geist anzuheben und die Dinge mit einem gewissen Abstand zu betrachten. Denn was hat man getan, wenn man dem “Babylonier” ausweicht und ihn nicht grüßt? Man ist seinem Beispiel gefolgt, ganz einfach. Doch Babylons Wegen zu folgen bedeutet, JAHs Weg zu verlassen. Nicht WIR sollten von Babylon lernen, Babylon sollte von UNS lernen. Deshalb bitte ich euch, Brethren und Sistren, bleibt BEHARRLICH auf dem guten Wege, denn nur DAS kann Erfolg bringen. Und dabei ist es egal, ob euer Nachbar euch nach drei oder fünf Jahren oder auch nie grüßen wird. IHR seid auf JAHs Weg geblieben und darum geht es. NUR darum. Und Nachbarn grüßen gehört zu den allerleichtesten Übungen bei der Frage (die JAH im Hintergrund stellt): Wer folgt wem?

Blessed Sabbath!

Sister Ifua

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Rede der Woche: Den Fuß auf äthiopischer Erde nach fünf Jahren des Exils

Erstellt von Jah Roc am 24.01.2010 | Rede der Woche |

Die Rede dieser Woche ist in den Selected Speeches auf S. 328 f. zu finden. Seine Majestät Kaiser Haile Selassie I hielt diese Rede am 22. Januar 1940.

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1936 zwang die Invasion der italienischen Faschisten Haile Selassie I. Äthiopien zu verlassen. Er ging ins Exil, zuerst nach Jerusalem, dann nach England. 1940 fand er in England Unterstützung durch Churchill. Dieser brachte ihn in den Sudan nach Khartum. Nachdem Italien als Feind Großbritanniens in den 2. Weltkrieg eintrat, organisierte Haile Selassie I. in der Wüste, mit Unterstützung der Engländer, eine Armee und gelangte am 05.05.1941 rechtmäßig wieder auf seinen Thron in Addis Abeba.

Das Bild zeigt Seine Kaiserliche Majestät Haile Selassie I mit Sir Wilfred Patrick Thesiger, ein britischer Forscher und Autor von Reiseberichten, 1940 in Khartum.

Quelle: Wikipedia, PittRivers Museum

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Das Wort für den Sabbat: 22.01.2010/15.05.2002

Erstellt von adilisha am 22.01.2010 | Das Wort für den Sabbat |

YE’ISSAT TIMQET

Mt 3,11: Ich taufe euch mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt, ist stärker als ich, und ich bin nicht wert, ihm die Schuhe zu tragen; der wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.

Diese Worte Johannes des Täufers sind wohlbekannt. Dennoch werden sie nie im Detail betrachtet. Brachte Yeshua eine Feuertaufe? Nein. Er brachte die Taufe mit dem Heiligen Geist, mit dem seine Jünger erfüllt wurden. Deshalb konnten sie heilen, deshalb konnten sie in Zungen reden. Yeshuas Jünger wurden nicht von ihm mit Wasser getauft. Aber wo blieb das Feuer? Yeshua sagte (Lk 12,49): “Ich bin gekommen, ein Feuer anzuzünden auf Erden; was wollte ich lieber, als dass es schon brennte! Aber ich muss mich zuvor taufen lassen mit einer Taufe, und wie ist mir so bange, bis sie vollbracht ist!”
Diese Stelle impliziert, dass es schon sein Anliegen war, es aber noch nicht erfüllt wurde. Dieser Auftrag musste bis zu seinem nächsten Kommen warten.

Wieviel hat Haile Selassie mit diesem Feuer zu tun? Um das zu beantworten, muss man noch mal darauf hinweisen, dass es mehrere Arten von Feuer gibt, das physische, das geistige und das spirituelle. Es gab noch nie soviel Feuer weltweit wie in dem Jahrhundert Seines Erscheinens. Zwei Weltkriege gab es, Atombomben, Vulkanausbrüche, Buschbrände bis in Wohngebiete hinein, Industriefeuer oder brennende Ölfelder auf der physischen Ebene. Auf der geistigen Ebene gab es noch nie so viel Uneinigkeit wie heute. Die Einigkeit sozialer, ethnischer oder auch politischer Gruppen ist Vergangenheit. Nationen zerfallen, Familienmitglieder bekämpfen sich. All diese Dinge sind vorausgesagt. Warum aber passieren sie? Wozu ist diese Feuer-Taufe gut? Feuer und Wasser sind beides Dinge, die reinigen. All diese Geschehnisse auf Erden können der Menschheit als Ganzes nur dienen, wieder auf den richtigen Pfad zu gelangen, reiner zu werden. Und wenn man die dritte Art des Feuers, das spirituelle Feuer betrachtet, kann man auch einen starken Anstieg feststellen. Zumindest können wir das für Rastafari bezeugen. Denn wer außer uns redet soviel vom Feuer – dem reinigenden Feuer JAHs und dem der Liebe, das wir zu leben versuchen?! Getauft mit Feuer sind wir.

Sister Ifua

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Rede der Woche: Zur Ernennung des ersten Kirchenoberhauptes, Erzbischof Basilios

Erstellt von adilisha am 17.01.2010 | Rede der Woche |

Die Rede dieser Woche ist in den Selected Speeches auf S. 631 f. zu finden. Seine Majestät Kaiser Haile Selassie I hielt diese Rede am 19. Januar 1951.

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Vielen Dank an Jah Roc für die Hintergrundinfos.

Seine Heiligkeit Erzbischof Basilios (* 23.April 1891, † 13.Oktober 1970) wurde am 19.01.1951 zum ersten in Äthiopien geborenen Erzbischof (Abuna) und zum Oberhaupt der Äthiopisch Orthodoxen Kirche gewählt. Bis zu diesem Zeitpunkt war das Oberhaupt der äthiopischen Kirche stets ein koptischer Mönch aus Ägypten. Er hatte den Rang eines Metropoliten des alexandrinischen Patriarchats der Kopten inne. Traditionell wurde der „Abuna“ vom Patriarchen von Alexandria (Ägypten), dem Oberhaupt der koptisch-orthodoxen Kirche, ernannt und geweiht. Deswegen konnte es zu Verzögerungen bei der Ernennung eines Nachfolgers kommen. Bis 1951 war der Abuna von Äthiopien nie äthiopischer Herkunft.
Erzbishof Basilios bekam als Kirchenoberhaupt die Autorität, Bischöfe und Erzbischöfe zu benennen. Am 25.Juni 1959 wurde ihm die Patriarchenwürde der Äthiopisch-Orthodoxen Tewahedo-Kirche zugestanden.

Quelle: Wikipedia

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