Das Wort für den Sabbat: 30.01.2010/22.05.2002

Erstellt von adilisha am 29.01.2010 | Das Wort für den Sabbat |

Der Nachbar

Ich lief einmal mit einem Brethren die Straße entlang. Er fuhr langsam auf seinem Fahrrad, ich ging neben ihm her. Wir unterhielten uns, alles war in Ordnung, als er plötzlich losfuhr und um die nächste Hausecke verschwand. Ich wusste nicht warum, ich hatte nichts besonderes bemerkt. Als ich ihn dann wieder traf, erzählte er mir, dass der Mann, der kurz vor der Hausecke gestanden hatte, ein schlechter Mensch sei, ein Babylonier, und dass er ihn nicht sehen und nicht grüßen wolle. Ich sagte “Warum grüßt du ihn nicht?” Er antwortete “Er grüßt mich ja auch nicht”. Dieser Mann war sein Nachbar und konnte den Brethren wohl nicht leiden, deshalb grüßte er ihn nie.
Was kann man aus Situationen machen, welche Möglichkeiten hat man? Meistens mehr als die eine, die einem gerade einfällt. Es ist wichtig, öfter mal seinen Geist anzuheben und die Dinge mit einem gewissen Abstand zu betrachten. Denn was hat man getan, wenn man dem “Babylonier” ausweicht und ihn nicht grüßt? Man ist seinem Beispiel gefolgt, ganz einfach. Doch Babylons Wegen zu folgen bedeutet, JAHs Weg zu verlassen. Nicht WIR sollten von Babylon lernen, Babylon sollte von UNS lernen. Deshalb bitte ich euch, Brethren und Sistren, bleibt BEHARRLICH auf dem guten Wege, denn nur DAS kann Erfolg bringen. Und dabei ist es egal, ob euer Nachbar euch nach drei oder fünf Jahren oder auch nie grüßen wird. IHR seid auf JAHs Weg geblieben und darum geht es. NUR darum. Und Nachbarn grüßen gehört zu den allerleichtesten Übungen bei der Frage (die JAH im Hintergrund stellt): Wer folgt wem?

Blessed Sabbath!

Sister Ifua

bisher keine Kommentare

Trackback URI | Comments RSS

Hinterlasse eine Antwort